Möchte ich manchmal den gefrusteten, dem Pauk-Ende entgegen fiebernden Schülern zurufen (habe ja selbst mehrere Exemplare davon zuhause ;-) ). Aber gut, nicht jeder will Autor oder Gästeführer werden, muss daher auch nicht fesselnde Anekdoten im Archiv ausgraben

oder sich für die Vorbereitung von Erlebnistouren, Ausflügen und Stadtführungen in seine alte Uni-Bleibe, die diesjährige Gastgeberstadt für die Gästeführertagung begeben.

Dort hörte ich mir zwar nichts mehr über Verfahrenstechnik, Strömungsmechanik und die Veredlung von Kohlenschlämmen (mein uraltes Spezialgebiet ;-) an der Bergakademie) an, aber ich lernte wieder Spannendes über die Stadt (auch, was man als Gästeführer nie tun sollte), Attraktives über Versicherungen bei den Vorträgen

(faszinierenderweise im Festsaal und in der gemieteten Nikolaikirche) und bei den Workshops (wobei der von mir gewählte durch den Ausfall der Technik etwas verunglückt war … so dass wir den „Aufbau der Homepage“ als Trockenschwimmen veranstalten mussten). Ich erfuhr sogar Dinge über die Bergmänner, die ich während meiner gesamten Studienzeit nicht gesagt bekommen hatte, erfreute mich unheimlich an Aufmarsch und Konzert der Saxonisten,

beobachtete genau, was eine gute Veranstaltung ausmacht (und empfehle nebenher sehr gern einen Besuch in Freiberg und natürlich auch die Buchung der Gästeführer in Berlin, München, Würzburg, Berching, Heidelberg, Eisenach, Mühlberg, Uebigau … ;-) ).

Ich lernte also von den Besten – und werde mein gesammeltes Wissen gern weitergeben, so dass ihr für Zeitreisen zu den Schlössern und Herrensitzen im Elbe-Elster-Gebiet, für das Erleben von geheimen Missionen im Mittelalter und das Fühlen mit den Opfern des 30-jährigen Krieges nur noch meine Kontaktdaten auswendig lernen müsst ;-) .