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… dem Hund schon am Neujahrsmorgen zu viele Freiheiten zu lassen.

Nicht nur, dass irgendein Dödel vergessen hatte, die Tröt-Ente aus seiner Reichweite zu entfernen (ich meine sein Weihnachtsgeschenk, das er hier  noch zugunsten eines neuen Kauknochens unbeachtet lässt). Falls sich einer fragen sollte, was das Puppennudelholz daneben soll – das ist ein innovatives Geschenk der großen Tochter: zum Knabbern, Schubsen und Rollern … und vor allem ist es geräuscharm. Was man von der Tröt-Ente nicht sagen kann, denn sobald sie von Nero angenommen wurde, hat sie zu leiden. Wird gebissen, geschleudert und geworfen … um so mehr, je lauter sie quietscht … so wie auch heute Morgen. In der Nähe von Leuten, die nach einem ausgiebigen Silvestertanz eigentlich ausschlafen wollten :-( .

Na ja, ich wollte sowieso aufstehen, um Schnee zu schieben – aber da hätte ich mal lieber an die Erlebnisse des vergangenen Jahres denken sollen.

Denn der Hund büxte mir ständig aus (lediglich vor dem nahenden Winterdienst mit dessen Riesenschaufel hatte er noch Respekt) und betrachtete meinen mühsam aufgerichteten Hofeinfahrt-Freiräum-Schneeberg als schnöden Suhlhaufen, den es zu zerstören lohnt.

Außerdem lutschte er gefundene Knallerreste aus (ließ die sich auch nach einer gemeinen Hetzjagd nicht wieder abnehmen) und versorgte sich von den (von den Nachbarn stehen gelassenen) Feuerwerksbatterieresten mit neuen Riesen-Vulkanen …

Am liebsten hätte ich die ganze Morgenfrischluft-Sache abgebrochen. Aber ich musste ja noch die Hofeinfahrt erneut beräumen :-( .

Irgendwann räche ich mich dafür!

… das Schneeball-Jagen und Schneemann-Bauen mit Nero:

… artete ab einer gewissen – bedrohlichen? – Größe aber regelrecht in eine Schlacht, in die Zerstörung der wehrlosen Schneebälle, des hilflosen Schneemanns aus:

Was für ein Drama – ausgerechnet zu Weihnachten, zum Fest der Liebe! Selbst die herbei geeilten Rettungskräfte wurden nun attackiert:

Doch alle Beteiligten beruhigten sich wieder – wir von unseren Lachanfällen, Nero von seinem (immer wieder gestörten) Tunnelgraben, Schneeball-Suchen im Schnee und dem Beseitigen-Wollen des Rivalen … denn das wurde ohne sein Zutun bereits einen Tag später erledigt.

Durch milde Sonne und lauen, harmlosen Wind.

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte … auch, wenn es wie in diesem Fall schon etwas älter ist … doch an unserer Vorfreude hat sich in den letzten Jahren nichts geändert … und bei euch vermutlich auch nicht.

Also haltet dieses Gefühl weiterhin ganz fest während der stressigen Arbeitsbergabarbeitungs- und Geschenkbesorgungszeit … genießt den heutigen 4. Advent, danach verdientermaßen das frohe Fest, die besinnlichen Stunden, die Feier im Kreise der Familie und rutscht anschließend fröhlich nach 2010, freut euch auf unser Wiedersehen in aller Frische!

Und meiner 2009er Schreibgruppe wünsche ich zudem viele Einfälle und Inspirationen, genügend Sitzfleisch und eine rücksichtsvolle Umgebung für das Arbeiten an den Erzählungen … ich freue mich schon unheimlich auf eure Geschichten!

Ich hoffe, dass ihr einen tollen 3. Advent verleben konntet – wir jedenfalls hatten in Strehla bei dem historischen Schlossspektakel (trotz Kälte und Weihnachtslieder-Endlosschleife) genug Spaß und Gesprächsstoff.

Nicht nur mit den Gauklern (die uns Wünsche für Glück und Fruchtbarkeit auf die Hintern patschten), Standbesuchern und unserer PRlerin Silke Schöche (deren Kamera bei dem Frost nicht wie meine den Geist aufgegeben hatte), sondern auch mit dem Messe-Mann von der Teigwarenfabrik (der mit uns Literatur- und Filmtipps austauschte) und mit dem Paar vom Nachbarstand, die neben ihren hübschen Keramikwaren mir auch Tipps und Tricks rund um das Händlerdasein gab …

Nicht zu vergessen der interessante Artist von den Flugträumern und die imposante Schützengilde, die mit ihrer Kanone einen ohrenbetäubenden „scharfen Schuss“ abgab, damit ein Loch in das andere Elbufer einschlug (zwar hatte ich davon mangels guter Position nur einen fliegenden Lumpen und die Pulverwolke gesehen … aber zum Glück filmte neben mir wieder jemand mit einer guten Kamera).

Man konnte also auf dem Weihnachtsmarkt nicht nur Künste und Tombola, Spiele und Schüsse, Glühwein, Bratwurst und Knoblauchbrot erleben …

(Der Knobi-Brot-Stand gegenüber war mit seinem Geruch allerdings die Härte … reizte nicht nur mich, sondern auch noch Stunden danach unseren Nero, der sich fast in unsere Kleider verbiss.)

… des Andern Leid, möchte man beim Anblick dieses Bildes meinen.

Aber ich unterdrücke jetzt mein Mitleid und wünsche euch voller Begeisterung einen schönen 2. Advent, einen fleißigen Nikolaus und freue mich mit euch, dass wir nicht leben, nicht verzichten müssen wie ein Hund.

… kommt der Weihnachtsdruck für viele.

Doch unsere Familie hält den Stresspegel immer noch gering (siehe das letzte Interview zu diesem Thema) mit Kaufen, Backen, Braten, Schmücken des Hauses.

Was aber nicht heißen soll, dass man keine eindrucks- und geschmackvollen Neuheiten zulassen sollte.

Zumal es sich um einen echten Insidertipp, um solch herrlichen Sträuße von der Blumenstube Uta Richter in Bad Liebenwerda handelt.

Da macht das Warten im Advent doch gleich noch mal so viel Freude …

… sangen wir heute zwar nicht auf dem eröffneten Uebigauer Weihnachtsmarkt … aber ich hatte sie dennoch, fieberte fast dem dort vereinbarten Treffen mit Carmen Lademann, der Gästeführerin und Vorsitzenden vom Heimatverein, entgegen – und der Übergabe des von ihr für mich genähten, kuschelig warmen Wintermantels im Mittelalter-Look.

Da kann ich jetzt beruhigt und voller Freude dem nächsten, historischen Weihnachtsmarkt am 12. und 13. Dezember in Strehla entgegensehen, wo ich den dortigen Besuchern neben unseren Romanen noch allerhand freudige Überraschungen anbieten werden kann …

… und dabei sicher nicht frieren werde … trotz des darunter zu tragenden, aufreizenden ;-) , zeitgenössisch-luftigen Kleides – erworben von Silvia Tapp bei Gargoyle´s fantasy & more.

Also, Mädels: ein Einkauf bei Carmen und Silvia lohnt sich für euch allemal – und ich garantiere, dass es dabei nicht nur freudig, sondern regelrecht spaßig zugehen wird.

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